Arminen lassen Tore für sich sprechen!

Eine klare Angelegenheit war das Spiel zwischen dem Tabellenletzten TV Borghorst II und dem Rangzweiten Arminia Ochtrup. Mit 43:24 setzten sich die Gäste aus der Töpferstadt durch. Von Marc Brenzel

Den erwarteten Pflichtsieg fuhren Arminia Ochtrups Handballer am Sonntagabend beim TV Borghorst II ein. Mit 43:24 (19:11) setzte sich der Tabellenzweite beim punktlosen Schlusslicht souverän durch.

Wohin die Reise gehen würde, dürfte allen in der Halle schon nach dem Blitzstart des SCA klar gewesen sein, der in den ersten 60 Sekunden drei Treffer (Kevin Bitting und zwei Mal Raphael Woltering) erzielte. Die Töpferstädter, die lediglich mit acht Feldspielern in Borghorst vorstellig wurden, deckten über weite Strecken konzentriert und verbuchten so viele Ballgewinne. Was nicht ganz nach dem Geschmack von Trainer Thomas Brügge war, war die mäßige Chancenauswertung. Bereits zur Pause hätten die Arminen deutlicher als mit 19:11 vorne liegen müssen.

Der zweite Durchgang hatte schon mehr etwas von einem Trainingsspiel, denn auf beiden Seiten war klar, dass über die Punktevergabe nicht lange diskutiert werden muss. Zwar steckten die Borghorster den Kopf nicht in den Sand, doch gegen das Tempospiel der Ochtruper standen sie in der Regel auf verlorenem Posten. Über 23:11 (Marvin Schiemenz), 32:17 (Peter Schomann) und 36:17 (Bitting) steuerten die Gäste dem ungefährdeten 42:23-Sieg entgegen.

Der hätte nach Meinung Brügges wesentlich deutlicher ausfallen müssen: „Heute saßen locker 50 und mehr Tore drin. Die Chancenverwertung und einige Nachlässigkeiten zum Ende der Halbzeiten sind das einzige, was ich auszusetzen habe. Ansonsten bin ich wirklich zufrieden.“ Dass seine Truppe trotz der begrenzten Wechselmöglichkeiten über die komplette Spielzeit Gas geben, freute Brügge: „Letzte Woche bei der Niederlage gegen Burgsteinfurt wurden uns konditionelle Probleme unterstellt. Heute haben wir bewiesen, dass das nicht der Fall ist.“

Tore: R. Woltering (9), Schiemenz (9/5), Bitting (9/2), Schomann, Leusder (beide 4), Wiggenhorn (3), Fiegenbaum, C. Woltering (beide 2).