Arminia Ochtrups Handballer lassen sich nicht in die Suppe spucken! Bericht zum Spiel 1.Herrenmannschaft 46:24(22:12) 2.Herremannschaft

Bericht zum Spiel 1.Herrenmannschaft 46:24(22:12) 2.Herremannschaft!

Arminia Ochtrups Handballer lassen sich nicht in die Suppe spucken!

Arminia Ochtrups Handballer spielen in der kommenden Saison definitiv in der Bezirksliga: Mit einem 46:24-Sieg über die eigene Reserve beseitigten die Töpferstädter alle Zweifel. Für die Mannschaft der optimale Start in das Osterwochenende.

Es ist vollbracht: Nach neunjähriger Abstinenz kehren die Handballer von Arminia Ochtrup in die Bezirksliga zurück. Im Nachholspiel gegen die eigene Reserve räumte die Mannschaft von Thomas Brügge am Donnerstagabend mit einen 46:24 (22:12)-Heimsieg die letzten Zweifel am Aufstieg aus.

„Das fühlt sich natürlich gut an, jetzt auch die rechnerische Gewissheit zu haben“, gab der Übungsleiter der Ochtruper nach dem Abpfiff zu. „Allerdings hat sich der Sieg gegen Hörstel nach dem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende noch besser angefühlt. Allein schon aufgrund der stärkeren Emotionen, die da im Spiel waren. Kein Mensch – die Mannschaft und ich eingeschlossen – haben ernsthaft daran gedacht, dass wir die entscheidenden Punkte heute noch liegen lassen.“

Falscher Hochmut? Von wegen: Gute zehn Minuten brauchte die „Erste“, um ihren Rhythmus zu finden. Hatten die defensiv stehenden „Gäste“ zu Beginn noch ganz passabel mitgehalten, mussten sie spätestens nun abreißen lassen. Das Resultat: Raphael Woltering schloss einen ersten Fünf-Tore-Lauf des Favoriten zum 10:4 ab.

Bereits jetzt war klar: Die Ochtruper lassen sich durch ihren „kleinen Bruder“ nicht mehr in die Aufstiegssuppe spucken. Schrittweise bauten sie ihre Führung weiter aus – erst durch Timo Wiggenhorn zum zwischenzeitlichen 13:5, dann durch Dustin Leusder zum 18:8 sowie schließlich durch Kevin Bitting zum 21:10. Mit einem Zehn-Tore-Polster (22:12) ging es in die Halbzeit.

„Schade, dass wir nicht länger mithalten konnten“, resümierte Björn Bendias, verletzter Spielertrainer der Reserve. „Wir sind heute nur mit einem etatmäßigem Rückraumspieler angetreten. Von daher hatten wir uns im Vorfeld auch keine großen Hoffnungen gemacht, hier was zu holen.“

Und auch in den zweiten 30 Minuten sollte sich das Bild nicht groß ändern. So knüpfte die „Erste“ durch Treffer von Raphael Woltering und Geburtstagskind Christian Flothmann nach Wiederanpfiff direkt da an, wo sie vor der Pause aufgehört hatte – 25:12.

Zwar fing sich die „Zweite“ zunächst nun nicht mehr so viele einfache Gegentreffer aus Tempogegenstößen wie noch in der ersten Hälfte, dafür musste der Außenseiter dem hohen Anfangstempo gerade gegen Ende mehr und mehr Tribut zollen. Bis zum Abpfiff schraubte die Brügge-Truppe daher das Ergebnis noch auf 46:24 in die Höhe.

Tore SCA I: Bitting (9), R. Woltering (8), C. Woltering (6), Flothmann, Wiggenhorn, Stücker (je 5), D. Leusder (3), Schomann (2), Dankbar (1).

Tore SCA II: Theißen (8), Ossendorf (4), Holtmannspötter, Greiwe, Hartung (alle 3), Volkmer, Beckmann, Pöhlker (je 1).

Bericht von Jonas Katerkamp.

Foto von Thomas Strack

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