Arminia Ochtrups Kapitän Michael Segger lobt den überragenden Teamgeist! Heute mal mit einem Interview von unserem Kapitän Michael Segger und der Tageszeitung!

Heute mal mit einem Interview von unserem Kapitän Michael Segger und der Tageszeitung!

Arminia Ochtrups Kapitän Michael Segger lobt den überragenden Teamgeist!

Arminia Ochtrups Handballer sind aufgestiegen. Welche Gründe dafür eine Rolle spielten, was noch besser werden kann und die beiden bevorstehenden Duelle mit dem großen Rivalen TB Burgsteinfurt – dazu äußerte sich SCA-Kapitän Michael Segger im Interview.

Von Marc Brenzel

Arminia Ochtrups Handballer haben es geschafft: Sie spielen in der kommenden Saison in der neuen Kreisoberliga, die die ehemalige Bezirksliga ersetzt. Sportredakteur Marc Brenzel unterhielt sich mit SCA-Kapitän Michael Segger über die Gründe für den Aufstieg. Zudem wagte der 26-jährige Torhüter schon einen Ausblick auf die Spielzeit 2016/17.

Herr Segger, noch einmal Glückwunsch zum Aufstieg. Wie fühlt es sich an, das große Ziel endlich erreicht zu haben?

Michael Segger: Danke. Das fühlt sich prima an. Ein tolles Gefühl, keine Frage. Es wäre sicherlich noch schöner gewesen, als Meister aufzusteigen, aber der TB Burgsteinfurt hat einfach eine prima Saison hingelegt.

Gegen die Burgsteinfurter spielen Sie ja in dieser Saison noch zwei Mal. Am Dienstag im Pokal und am letzten Spieltag in der Meisterschaft. Sind das Gelegenheiten, vielleicht die Verhältnisse gerade zu rücken?

Segger: Ich persönlich kann leider nicht mehr spielen, da ich mir den kleinen Finger an der Wurfhand gebrochen habe. Gott sei Dank komme ich aber um eine Operation herum. Als Kapitän werden ich natürlich in der Halle sein, um unsere Jungs zu unterstützen. Wenn wir einen guten Tag erwischen, ist in beiden Duellen gegen den TB sicherlich was möglich. Ich erinnere mich noch gerne an das Hinspiel, das wir leider knapp verloren haben. Die Halle war voll, die Stimmung super – einfach eine Megageschichte.

Neun Jahre haben die Arminen gebraucht, um die Kreisliga wieder durch die Vordertür zu verlassen. Was waren die Gründe dafür, dass es jetzt endlich mit dem Wiederaufstieg hingehauen hat?

Segger: Auf jeden Fall ist die handballerische Qualität da, aber einen wesentlichen Anteil hat auch der Teamgeist, der hier in Ochtrup einfach überragend ist. Und natürlich unser Trainer Thomas Brügge, der ungeheuer viel Zeit investiert hat, um uns so weit zu bringen und der die Truppe immer richtig gepusht hat.

Sie haben die sportliche Qualität angesprochen. Wo liegen die Stärken, wo gibt es noch Schwächen, an denen es zu arbeiten gilt?

Segger: Zu unseren Stärken gehört ganz bestimmt das Tempospiel. Und Schwächen? Darüber redet man ja eigentlich nicht so gerne. Vielleicht könnten wir unser Defensivverhalten noch optimieren und die ab und an auftretenden Leichtsinnigkeiten in der Offensive minimieren.

In der nächsten Saison geht es für die Arminen in der Kreisoberliga, der alten Bezirksliga, weiter. Wie groß ist die Vorfreude auf die neue Klasse?

Segger: Die ist jetzt schon riesig. Dort treffen wir auf Teams wie Borghorst, Gronau oder Neuenkirchen. Da wird jedes Spiel für uns etwas ganz Besonderes. Aber bis es soweit ist, konzentrieren wir uns auf die laufende Saison. Wir haben noch drei Punktspiele vor der Brust, und die wollen wir gewinnen.

Welche Rolle könnte ihre Mannschaft in der Bezirksliga spielen?

Segger: Ich hoffe, eine gute. Über eine genaue Zielsetzung unterhalten wir uns erst am Ende der Vorbereitung. Der Klassenerhalt sollte aber schon unser Ziel sein.

Aus der Landesliga-A-Jugend rücken einige Akteure in den Kader hoch. Was versprechen Sie sich von den Youngstern?

Segger: Das sind alles echte Granaten, die uns auf jeden Fall noch stärker machen werden. Die Jungs bringen viel Elan und Talent mit.

 

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