Arminia-Serie findet jähes Ende!

Arminia-Serie findet jähes Ende!

Am achten Spieltag hat es die Handballer von Arminia Ochtrup erwischt: Nach sieben Siegen in Serie unterlagen die Töpferstädter beim Bezirksliga-Absteiger TV Jahn Rheine mit 26:32 (14:14). Dabei konnte der SCA nur selten seine Normalform abrufen.

Die Weste der Ochtruper Kreisliga-Handballer ist nicht mehr weiß. Am Sonntagabend kassierten die bis dato verlustpunktfreien Arminen beim TV Jahn Rheine ihre erste Saisonniederlage. Und die war nicht unverdient, denn beim 26:32 (14:14) konnten die Töpferstädter nur selten ihre Normalform abrufen.

Der Ausgang wäre sicherlich ein anderer gewesen, wenn der SCA bei einer 11:7-Führung Mitte des ersten Abschnitts nicht urplötzlich seine spielerische Linie verlassen hätte. Die heimstarken Rheinenser glichen bis zur 25. Minute aus, zu allem Überfluss kassierte Ochtrups Christian Flothmann die rote Karte, als er einen gegnerischen Tempogegenstoß mit ein bisschen zu viel Hüfteinsatz unterband.

Nach der Pause gerieten die Töpferstädter schnell mit 14:17 ins Hintertreffen, doch dann zeigten die Gäste Zähne: Treffer von Hannes Witt, Raphael Woltering (beide 2) und Joshua Leusder sorgten nach 38 Minuten für einen 19:18-Vorsprung.

Doch danach ging bei den Ochtrupern nicht mehr viel. Ein bisschen weniger von allem (Einsatz, Körpersprache, taktische Finesse, Konzentration) ließ die Arminen in eine Negativspirale gleiten. Hinzu kam, dass von dem obligatorischen Tempohandball nichts zu sehen war. Stattdessen tuckerte die SCA-Offensive im ersten Gang in Richtung gegnerisches Tor, was es der Jahn-Deckung einfach machte, sich zu positionieren.

Da die Hausherren im Angriff effizienter auftraten, sahen die Ochtruper ihre Felle davonschwimmen. Spätestens nach dem 28:24 (57.) war klar, dass es nichts mehr zu holen gab.

„Heute hatten wir überhaupt kein Tempo drin, daher waren wir im Angriff viel zu harmlos. Die Abwehr, die war so lala. Diese Niederlage ist ärgerlich, weil sie vermeidbar war“, bilanzierte Burkhard Homölle, der Thomas Brügge auf der Trainerbank vertrat. „Wir stecken deshalb noch lange nicht die Köpfe in den Sand und werden wieder weiterkämpfen.“

Am Samstag (28. November) treten die Ochtruper Handballer bei der Zweitvertretung der DJK Coesfeld an.

Tore: Schiemenz (7/2), J. Leusder (6), R. Woltering (5), Schomann, Witt (beide 2), Flothmann, Feldmann, Oelerich und Schultejann (je 1).