Der Abend des Teufelskerls

Nichts anbrennen ließen Arminia Ochtrups Handballer am Samstag im Derby bei Vorwärts Gronau 2. Mit 33:14 behaupteten sich die Töpferstädter und verteidigten damit ihre Tabellenführung in der Kreisliga.

Arminia Ochtrups Herren bleiben an der Spitze der Handball-Kreisliga. Daran konnte auch die Reserve von Vorwärts Gronau nichts ändern, die am Samstagabend trotz Heimvorteil nichts gegen den Tabellenführer zu bestellen hatte und mit 14:33 (4:17) unterging.

Die Gäste machten schon früh deutlich, dass sie keine Lust auf ein enges Rennen hatten. Erst nach einer Viertelstunde erlaubten sie den Gronauern den ersten Treffer (1:10). Viel mehr hatte das Heimteam im ersten Abschnitt aber auch nicht zu bieten. „Der Gegner war ex­trem harmlos“, resümierte SCA-Trainer Thomas Brügge. Das schmälerte die Leistung der Töpferstädter in den ersten 30 Minuten jedoch nicht. Hinten wie vorne lief es wie am Schnürchen, wobei einmal mehr Torwart Luca Lehmann in die Rolle des Teufelskerls schlüpfte. „Was Luca gehalten hat, war schon echt Klasse“, lobte Brügge.

In der zweiten Hälfte wirkten die Arminen nicht mehr ganz so konzentriert, was für Brügge ärgerlich, aber auch ein wenig verständlich war: „Bei so einem Pausenstand kannst du als Trainer in der Kabine doch sagen, was du willst. Die Jungs spielen alle lang genug Handball um zu wissen, dass da nichts mehr anbrennt.“

Da es die Ochtruper in der Offensive – vor allem in der Schlussphase – am nötigen Killerinstinkt vermissen ließen, durften die Vorwärts-Reserve wenigstens noch in den zweistelligen Torbereich vorstoßen. Obwohl speziell die letzten fünf Minuten überhaupt nach Brügges Geschmack verliefen, zeigte sich der Übungsleiter unter dem Strich mehr als einverstanden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Tore: Leusder (10), Bitting (6), Schiemenz (4), R. Woltering, Schomann (beide 3), Fiegenbaum, Witt, Büter (je 2) und Blech (1).