Grusel-Handball an Halloween

Als peinlich und gruselig beschrieb Hans-Georg Weber, Trainer der Ochtruper A-Jugend-Handballer, die Vorstellung seiner Truppe bei der 21:50-Pleite in Hesselteich-Loxten. Die fehlende Einstellung war für den Übungsleiter die Ursache allen Übels.

Von Marc Brenzel

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge schienen die Ochtruper A-Jugend-Handballer in der Landesliga auf einem guten Weg zu sein. Doch dieser Eindruck täuschte, denn beim Vorjahresmeister JSG Hesselteich-Loxten gingen die Töpferstädter mit 21:50 deutlich unter.

„Was wir geboten haben, war Halloween-Handball – gruselig und peinlich zugleich“, fand Trainer Hans-Georg Weber deutliche Worte für den indiskutablen Auftritt seiner Truppe. Lediglich in den ersten 17 Minuten hielt der SCA-Nachwuchs mit, doch danach wurde aus dem zwischenzeitlichen 11:13 bis zur Pause ein 12:25. „Ein paar von unseren Jungs fehlte einfach die richtige Einstellung. Die passte aber beim Gegner, der unsere Fehler gnadenlos bestraft hat“, so Weber.

In der Pause versuchte der Arminia-Coach sein Team noch einmal neu einzustellen, um wenigstens ein Debakel zu vermeiden. Doch schnell stellte er fest, dass seine Worte nicht mehr als Schall und Rauch waren. „Einige haben sich als beratungsresistent erwiesen“, ärgerte sich Weber. Nicht in der Schusslinie der Kritik standen die beiden Keeper Lars Wierling und Julian Lenz, die – obwohl von ihrer Abwehr oft alleingelassen – eine noch deftigere Klatsche verhinderten. „Eine von mir trainierte Mannschaft hat sich noch nie 50 Gegentreffer gefangen“, schüttelte Weber nach dem Spiel nur mit dem Kopf.

Nächster Gegner der Ochtruper ist am Sonntag um 18 Uhr in die CVJM Rödinghausen.

Tore: Oelerich (7/1), Leusder (4/1), Noori (4), Reckels (3), Stücker, Mieling und Thiemann (je 1).