Laue Luft im Arminia-Angriff

A-Jugend Ochtrup gegen Bad Salzuffeln 24:35 (13:15)

Laue Luft im Arminia-Angriff!

Wenig auf die Reihe bekamen die Nachwuchs-Handballer des SC Arminia Ochtrup in ihrem Auswärtsspiel bei Handball Bad Salzuflen. Insofern war es auch nicht verwunderlich, dass die Töpferstädter beim Tabellenletzten mit 24:35 (13:15) unterlagen.

Es gibt sicherlich Schöneres, als an einem Sonntagabend gute 140 Kilometer nach Bad Salzuflen zu fahren, um dort dann auch noch beim Tabellenletzten zu verlieren. Nun gut, die Handball-Landesliga ist eben auch für die Ochtruper A-Junioren kein Wunschkonzert. Und so traten Trainer Hans-Georg Weber und sein Tross mit einer 24:35-Niederlage im Gepäck die lange Rückreise in das Münsterland an.

Dass die Arminen auf ihren Haupttorschützen Max Oelerich (Grippe) verzichten mussten, machte die Sache ohnehin komplizierter. Oelrichs Fehlen war vor allem im Angriff zu spüren, wo sich der SCA-Nachwuchs zu viele Fehler leistete und für jeden Treffer hart arbeiten musste. Hingegen reichte es den Gastgebern fast schon aus, auf die Fehler des Gegners zu warten und diese in Tempogenstoßtore umzumünzen.

Ihr erstes Erfolgserlebnis verbuchten die Arminen erst in der fünften Minute für sich, als Dustin Leusder einen Siebenmeter verwandelte. Bis zur 22. Minute glichen die Töpferstädter aus und hatten durch Leusder die Gelegenheit, per Strafwurf in Führung zu gehen – doch Leusder scheiterte. Da Bad Salzuflen Ende des ersten Abschnitts im Angriff konsequenter war, lagen die Ostwestfalen zur Pause mit 15:13 vorne.

Und auch im zweiten Abschnitt verschliefen die Töpferstädter den Start, ehe Kreisläufer Gerrit Thiemann wieder für Zählbares sorgen konnte (14:17/34.). Bis zum 19:22 (42.) befanden sich die Ochtruper in Schlagdistanz, aber dann gönnten sie sich eine zehnminütige Auszeit, die der Gegner nutzte, um sich auf 32:21 abzusetzen.

„Zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. Wir konnten nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Unter dem Strich ein enttäuschendes Spiel, in dem wir es dem Gegner leicht gemacht haben, zu Toren zu kommen. Was Physis und Fitness anbetrifft waren wir ebenbürtig, doch leider sind uns zu viele Ballverluste unterlaufen. Schade“, bilanzierte ein resignierter Hans-Georg Weber nach der Schlusssirene.

Tore: Kock (8), Leusder (6), Thiemann (3/1), Noori, Mieling, Stücker (je 2) und Dankbar (1).