Max Oelerich versteht sich auf die hohe Kunst des Torwerfens!

Heute mal ein Bericht über unseren Shooter der A-Jugend Max Oelerich!!

Max Oelerich ist die Tormaschine der A-Jugend-Handballer von Arminia Ochtrup. Seine bislang 202 Treffer in 19 Spielen lassen auch andere Vereine aufhorchen. Doch der 18-Jährige möchte den SCA eigentlich nicht verlassen – das hat seine Gründe.

Wer Kunst in der Schule als Leistungskurs belegt, dem ist durchaus eine Nähe zum Schönen, zum Verspielten und zum Verschnörkelten zu unterstellen. Wenn sich aber Max Oelerich auf dem Handballfeld künstlerisch ausdrückt, hat das eher etwas Effizientes und Geradliniges: Hochsteigen, Körperspannung einnehmen, Werfen und den Ball mit Karacho im gegnerischen Tor unterbringen.

Wie seine Treffer aussehen und wie viele er in einem Spiel erzielt, darüber macht sich Oelerich keine Gedanken. 202 sind es bis jetzt, die der 18-Jährige in dieser Saison bei seinen 19 Einsätzen für die A-Jugend-Handballer des SC Arminia Ochtrup erzielt hat. Das entspricht einem Schnitt von 10,63 Toren pro Partie. In der Landesliga wohlgemerkt – einer Klasse, in der nur die spielen, die schon wirklich etwas können.

Dank seiner Treffsicherheit ist der angehende Abiturient mit Kunst als Prüfungsfach in der Regel die spielentscheidende Persönlichkeit bei den Töpferstädtern. Eine Rolle, die der 1,99-Hüne gerne ausfüllt, aber nicht überbewertet. „Dass ich so oft treffe, ist Teamwork. Meine Mitspieler machen mir die Räume frei. Bei uns erfüllt jeder seine Aufgabe“, lobt der Ochtruper die mannschaftliche Geschlossenheit und die vielen talentierten Jungs in den eigenen Reihen.

„Seine Wurfgewalt ist optimal. Wenn Max bei uns durchgehend auf der Platte stände, würde er auch pro Begegnung seine acht, neun Buden machen“, erklärt Thomas Brügge, Trainer der Ochtruper Herren, bei denen Oelerich schon ab und zu zum Einsatz kommt. „Wenn er sich so weiter entwickelt, traue ich ihm auf jeden Fall zu, höherklassig zu spielen.“

Das ist auch Oelerichs Ziel. Und zwar nicht irgendwo, sondern in Ochtrup. Obwohl es schon durchaus Anfragen größerer Vereine gab, sieht Oelerich seine sportliche Zukunft beim SCA. „Ich spiele hier seit frühester Jugend, habe meine Kumpels im Verein und liebe den prima Zusammenhalt in der Handball-Abteilung“, stellt der Youngster, der in ein paar Monaten eine Ausbildung zum Industriekaufmann beginnt, klar.

Im Sommer wird der Schalke-Fan, der bis zu seinem 13. Lebensjahr auch fußballerisch aktiv war, endgültig in den Seniorenbereich wechseln. Obwohl schon mit einigen Vorschusslorbeeren ausgestattet, hält Oelerich die Bälle erstmal flach. „Ich denke mal, dass die Herren in die Bezirksliga aufsteigen, und dieser Aufgabe möchte ich mich nächste Saison stellen. Ich hoffe, meine Sache auch da gut machen zu können. Vielleicht schaffen wir mittelfristig ja sogar den nächsten Aufstieg“, so Oelerich, dessen zweites Abiturfach übrigens Mathe ist.

Das passt irgendwie besser als Kunst, schließlich ist Oelerichs Torquote das Ergebnis einer ganz einfachen Rechnung: Handballerisches Talent + sehr gute Mitspieler = 202 Saisontore.