Spektakel steht in Aussicht!

TB Burgsteinfurt: Ochtrup1

Der Countdown läuft! Noch 3 Tage bis zum Spitzenspiel! Nach dem gestrigen Abschlusstraining ist das Team voll fokussiert auf das Spiel!
Ob Marek Urban am Wochenende dabei ist, wird sich am Sonntag zeigen. Seid dabei wir freuen uns auf euch! 😉

Hier der Vorbericht:

Spektakel steht in Aussicht!!!

Am Sonntag kommt es in der Handballkreisliga zum Gipfeltreffen, wenn sich der TB Burgsteinfurt und Arminia Ochtrup gegenüberstehen. Im Vorfeld der Partie stellten sich Stephan Nocke (TBB) und Thomas Brügge (SCA) den Fragen der WN-Sportredaktion.

Am Sonntag um 16.30 Uhr wird in der Willibrordsporthalle das Gipfeltreffen in der Handball-Kreisliga zwischen Tabellenführer TB Burgsteinfurt (20:0 Punkte) und dem Rangzweiten Arminia Och­trup (16:2) angepfiffen. Im Vorfeld des Spitzenspiels unterhielt sich WN-Sportredakteur Marc Brenzel mit den beiden Trainern Stephan Nocke (TB Burgsteinfurt) und Thomas Brügge (Arminia Ochtrup).

Herr Brügge, Herr Nocke. Am Sonntag steht das Kräftemessen der vermutlich beiden besten Teams der Liga auf dem Programm. Könnte da vielleicht schon eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft fallen?

Thomas Brügge: Die Saison ist noch lang. Selbst wenn wir nicht punkten sollten, ist längst nichts entschieden. Ich gehe aber davon aus, dass sich der TBB und wir uns um den Platz an der Sonne streiten werden.

Stephan Nocke: Ich sehe das genauso. Es kommen noch viele Partien. Unser Vorteil ist, dass wir die meisten schweren Auswärtsspiele bereits hinter uns haben. Entscheidend ist auch nicht, wie die Tabelle am Sonntag aussieht, sondern welches Bild sie im April haben wird.

Dass am Sonntag die Herbstmeisterschaft gesichert werden könnte, spielt für Sie keine große Rolle, Herr Nocke?

Nocke: Nein. Dafür kann man sich nichts kaufen.

Stehen sich am Sonntag denn tatsächlich die beiden besten Mannschaften der Klasse gegenüber?

Nocke: Die Tabelle lügt nicht. Obwohl Nottuln und Recke auch stark sind, beide hatten in dieser Saison aber etwas mit Verletzungssorgen zu kämpfen.

Brügge: Ich denke schon. Beiden spielt natürlich in die Karten, dass sich unsere Verfolger schön gegenseitig die Punkte abnehmen.

Was halten Sie vom Gegner? Wo hat der seine Qualitäten?

Brügge: Burgsteinfurt steht zurecht ganz oben. Das hat sich die Mannschaft redlich verdient. Mir gefallen die unterschiedlichen Deckungsvarianten. Egal ob 3:3, 4:2 oder offene Manndeckung – die spielen die schon überzeugend. Ich bin ja ohnehin ein Fan von offensiver Verteidigung.

Nocke: Ochtrup spielt einen körperbetonten Handall. Die Arminen haben eine prima 6:0-Deckung und gute Torhüter. Zudem verfügt der SCA im Rückraum über viel Feuerkraft. Ich denke, dass beide Teams jetzt schon gut genug sind, um in der Bezirksliga eine ordentliche Rolle spielen zu können.

Wo muss man die Hebel ansetzen, um Burgsteinfurt zu schlagen, Herr Brügge?

Brügge: Mit einer schnellen Rückwärtsbewegung, um das Tempospiel einzudämmen und den TB in den Positionsangriff zu bekommen.

Herr Nocke, welche Wunden haben die Arminen, in die man die Finger legen könnte?

Nocke: Muss ich das jetzt verraten? Wir haben uns auf jeden Fall etwas ausgedacht. Beide Trainer kennen den jeweiligen Gegner. Ich habe mir drei Videos angeguckt, und Thomas Brügge war sechs, sieben Mal in der Halle, um uns zu filmen. Ich war drauf und dran, ihm eine Dauerkarte für unsere Heimspiele zu schenken.

Bestreiten beide Seiten das Spitzenspiel in Bestbesetzung?

Nocke: Leider nicht. Mir fehlen Stephan Kretzschmar und Kevin Aguiar. Das tut uns richtig weh. Ich gehe mal davon aus, dass die Ochtruper ihren Slowaken extra einfliegen lassen. Von daher sehe ich uns als 40:60-Außenseiter.

Brügge: Wir lassen Marek Urban nicht einfliegen, der ist ohnehin da. Er hatte uns versprochen, dass er kurz vor Weihnachten aus Bratislava zurückkommt. Zur Favoritenrolle: Mir fehlen auch fünf Leute. Daher stufe ich Burgsteinfurt als Bayern München ein, uns als Borussia Mönchengladbach.

Was spricht dafür, dass die Partie die hohen Erwartungen auch erfüllt?

Nocke: Eine mit Sicherheit voll Halle und zwei gute Mannschaften. Für solche Sachen spielen wir doch Handball.

Brügge: Wenn beide ihre Köpfe frei haben, Tempo machen und einfach nur Handball spielen, dann könnte es durchaus ein Spektakel mit 60 Toren geben.