Stark gespielt, aber verloren

Arminia Ochtrups Reserve-Handball gewöhnen sich allmählich an die neue Klasse. Zwar reichte es auch gegen den TV Jahn Rheine nicht zu einem Punktgewinn, doch der Kreisliga-Aufsteiger aus der Töpferstadt hielt bei der 29:31-Niederlage lange gut mit.
Von Marc Brenzel

Auch wenn es das Tabellenbild nicht hergibt – die Reserve-Handballer von Arminia Ochtrup scheinen jetzt in der Kreisliga angekommen zu sein. Zwar verlor der Aufsteiger auch sein Heimspiel gegen den TV Jahn Rheine, doch bei der knappen 29:31-Niederlage lieferte das Team von Daniel Post seine beste Saisonleistung ab.

„Am Ende war Rheine etwas besser und cleverer. Es war allerdings nicht zu erkennen, dass beide Teams vor ein paar Monaten noch zwei Klassen getrennt haben“, bilanzierte Post nach dem Duell des Neulings gegen den Bezirksliga-Absteiger aus der Emsstadt.

Die Arminen konnten am Samstag auf drei Akteure aus der Landesliga-A-Jugend zurückgreifen: Max Oelerich, Gerrit Thiemann und Dustin Leusder wollten mithelfen, dem Favoriten aus Rheine ein Beinchen zu stellen.

Das gelang den Arminen in der ersten Hälfte auch wirklich gut. Der Angriff riss immer wieder Lücken in das Abwehrbollwerk der Jahner, zudem stand die eigene Deckung kompakt. „Wir haben viel richtig gemacht“, freute sich Post über die Vorstellung seiner Mannschaft. Die führte zwischenzeitlich zwar immer mal, doch in die Pause ging es mit einem 17:17.

Die Rheiner kamen etwas besser aus der Kabine, verstärkten den Druck und erarbeiteten sich schnell einen 20:17-Vorsprung. „In dieser Phase sind uns ein paar blöde Dinger unterlaufen“, verwies Post auf eine zeitweilige dreifache Unterzahl seiner Mannschaft.

So viel die Gastgeber auch investierten – es wollte ihnen in der verbleibenden Spielzeit einfach nicht gelingen, wieder aufzuschließen. Zwar verkürzte Markus Volkmer Ende der zweiten Halbzeit auf 25:26, doch ein möglicher Ausgleichstreffer blieb ein Wunschdenken. Letztlich mussten sich die Töpferstädter mit 29:31 geschlagen geben.

„Das war sicherlich unser stärkstes Spiel bisher“, resümierte Post, der viele gute Ansätze sah. Am Samstag (10. Oktober) kommt es zu dem Vergleich gegen die eigene Erstvertretung.

Tore: Oelerich (9), Üffing (5), Beckmann (4), D. Leusder, Peters, Volkmer (alle 3), Thiemann und Tocke (beide 1).