Thomas Brügge trotz Heimsieg stinkig! 1.Herrenmannschaft 40:30 Coesfeld

Bericht zum 40:30 Sieg der ersten Herren gegen Coesfeld!

Thomas Brügge trotz Heimsieg stinkig!

Keine Mühe hatten die Handballer von Arminia Ochtrup, um gegen die DJK Coesfeld II mit 40:30 zu gewinnen. Obwohl der Sieg deutlich ausfiel, fand Trainer Thomas Brügge Gründe zur Kritik. Was seine Mannschaft phasenweise ablieferte, brachte den Coach auf die Palme. Von Marc Brenzel

SCA-Keeper Luca Lehmann verhinderte mit guten Paraden weitere Gegentreffer. Foto: Thomas Strack

Eines hasst Thomas Brügge, Trainer der Ochtruper Handballer, wie die Pest: Überheblichkeit. Und die legte seine Mannschaft am Samstagabend im Heimspiel gegen die DJK Coesfeld II phasenweise an den Tag. Daher konnte sich der Coach auch nur bedingt über den 40:30 (20:14)-Sieg über den Tabellenvorletzten freuen.

„Unser Angriff ist die Achillesferse unserer Abwehr“, philosophierte Brügge nach der Partie. Damit ging er auf die vielen überflüssigen Ballverluste ein, mit denen seine Mannschaft die Gäste zu leichten Tempogegenstoßtoren einlud. „Pässe hinter dem Rücken oder lässige Abspiele aus dem Handgelenk – so etwas Arrogantes will ich nicht sehen. Die Coesfelder, deren Leistung ich gar nicht schmälern möchte, hätten nie und nimmer auf 30 Treffer kommen dürfen“, kritisierte der Ochtruper Übungsleiter.

Es gab aber auch durchaus Aspekte, die Brügges Laune hoben. Dafür verantwortlich waren unter anderem die drei A-Jugenlichen Lars Wierling (Tor), Luca Stücker und Alexander Wahlen (beide Außen), die einen sehr guten Eindruck machten. Und auch die mit Tempo und Aggressivität vorgetragenen Auslösehandlungen, die zu Erfolgserlebnissen führten, sprachen den Arminen-Trainer an.

„Ich kann allerdings nicht verstehen, warum wir lange Zeit prima spielen, in den letzten zehn Minuten der ersten beziehungsweise in den letzten fünf der zweiten Halbzeit dann derart überheblich werden. Darüber bin ich echt stinkig“, meinte Brügge nach dem Sieg gegen Coesfeld.

Tore: Schiemenz, J. Leusder (beide 7), Üffing, R. Woltering, Witt (je 4), Wiggenhorn, Feldmann, Stücker (je 3), Schomann und C. Woltering (beide 2).