Weber kündigt Konsequenzen an

Die A-Jugend-Handballer von Arminia Ochtrup können ihre Form einfach nicht konservieren. Nach dem starken Auftritt gegen Rödinghausen ließen die Töpferstädter bei der 29:36-Niederlage beim ASV Senden ihre Fans mit einem Fragezeichen im Gesicht zurück. Trainer Hans-Georg Weber bemängelte die fehlende Einstellung einiger Akteure und kündigte personelle Konsequenzen an.

Dass für sie die Bäume nicht in den Himmel wachsen, mussten die Ochtruper A-Jugend-Handballer jetzt wieder einmal feststellen. Beim ASV Senden unterlag der Landesliga-Aufsteiger mit 29:36, was Trainer Hans-Georg Weber letztlich auf die fehlende Einstellung einiger Akteure zurückführte.

„Einige geben alles und stellen sich in den Dienst der Mannschaft, andere verhalten sich genau anders“, kritisierte Weber, der für die nächste Trainingseinheit ein „wärmendes Gespräch“ und „personelle Konsequenzen“ ankündigte.

Über weite Strecken der Partie hielten die Arminen einigermaßen mit, lagen in der Regel knapp hinten oder schafften den Ausgleich. Vielleicht wäre mehr möglich gewesen, wenn die Gäste in der Offensive disziplinierter aufgetreten wären. „Wir haben zu viele Halbchancen genommen. Das wurde von den schnellen Sendenern mit Tempogegenstößen bestraft“, bilanzierte Weber.

Was gegen die unkonventionelle 3:3-Deckung des Gegners prima funktionierte, war das Zusammenspiel von Rückraummitte (Dustin Leusder) und Kreis (Gerrit Thiemann, die es zusammen auf 15 Treffer brachten.

Als die Ochtruper in der Schlussphase für sich entschieden, den stets knappen Rückstand eh nicht mehr aufholen zu können, ließen sie die Köpfe hängen – zum Missfallen ihres Coaches.

Tore: Thiemann (9), Leusder (6), Oelerich, Kock (beide 5), Ultee (2), Mieling und Stücker (beide 1).